Kaffee Zubereitung – Methoden & Equipment

Macht eine „Espressokanne“ für den Herd wirklich Espresso? Brauchst Du zwingend eine teure Maschine, um aromatischen Filterkaffee zu brühen? Überhaupt: Welche Art der Kaffeezubereitung ist die beste?

Kaffee Zubereitung Symbolbild

In diesem Artikel zeigen wir Dir, welche Zubereitungsarten für Kaffee möglich sind (Die wichtigsten) und worauf Du dabei achten solltest. Außerdem geben wir Dir Tipps, welches Equipment Du wirklich brauchst.

Richtig guten Kaffee zubereiten: Diese Methoden solltest Du kennen – auch für Einsteiger

💡 Das Wichtigste 

  • Es gibt neben den klassischen Kaffee-Zubereitungsarten wie Filtermaschinen, Vollautomaten und Siebträgermaschinen viele weitere Methoden, um schmackhaften Kaffee zu brühen
  • Für Einsteiger und Preisbewusste sind besonders die French Press, Aeropress, Handfilter und der klassische Espressokocher einen Blick wert
  • Ambitionierte und experimentierfreudige Kaffeetrinker können mit Syphon und Chemex ganz neue Bereiche erschließen
  • Wir haben für Euch eine übersichtliche Infografik zum Download und Ausdrucken erstellt

👌 Unsere Empfehlung zum Einstieg

  • Wer auf einen starken, espressoartigen und schnell gemachten Kaffee steht, fängt am besten mit dem Espressokocher (andere Namen: Bialetti, Herdkocher, Mokakocher) an. Auch toll als Alternative mit aromatischeren Ergebnissen — die Aeropress*
  • Wer mehr Wert auf Nuancen, Aroma und längeren filterartigen Kaffee legt, findet mit der French Press einen großartigen Einstieg. Alternative – Die Handfilter-Methode z.B. mit dem Hario-Einsteigerset*
  • Genauso wichtig wie die Zubereitungsmethode und das Equipment ist das eigene Mahlen der Bohnen. Also am besten keine fertig gemahlenen Kaffee kaufen, sondern ausgesuchte Bohnen selbst mahlen. Dazu gibt es günstige Möglichkeiten mit Handmühlen* und elektrische Kaffeemühlen*

Über den Espressoguide: Als Kaffee-Einstiger versuchen wir die vielfältigen Möglichkeiten der Kaffee-Zubereitung auf einfache und verständliche Art zu transportieren. Wir tasten uns selbst Schritt-für-Schritt an das Thema Kaffee heran und kuratieren für Euch das Wissen aus der Kaffee-Community und unsere eigenen Erfahrungen zu den Kaffee-Themen die uns selbst interessieren. Mehr dazu.

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Inhaltsverzeichnis 📋

Wie macht man Kaffee: Koch Methode | Einweich-Methode | Tropf-Methode | Druck-Methode

Worauf bei der Kaffee Zubereitung achten: Geschmack | Bohnen | Mahlgrad | Wasser | Brüh-Temperatur

🛠️ Wie macht man Kaffee?

Gute Frage! Jahrhundertelang war die Sache klar: so, wie die Araber und Türken ihren Mokka zubereiten. Doch Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhundert änderte sich alles. Seitdem tüfteln Kaffee-Enthusiasten an immer neuen Methoden, um den Kaffee in die Tasse zu bekommen. Wir stellen Dir die wichtigsten Zubereitungs-Methoden kurz vor.

Methode 1 – Kaffee Kochen

Der türkische Mokka ist das älteste aller Kaffee-Getränke – und er wird: gekocht. Dazu dient ein Mokka-Kännchen, das Ibrik, Cezve oder Briki genannt wird. Es ist meist aus Kupfer. Mittlerweile gibt es jedoch auch Kaffeekocher aus Edelstahl. Als Hitzequelle dient traditionell eine Wanne mit heißem Sand. Aber keine Sorge: Für einen authentischen Mokka musst Du nicht die nächste Sandkiste plündern! Auf dem Herd funktioniert die Zubereitung genauso gut.

Dabei werden Wasser, Zucker und sehr fein gemahlenes Kaffeemehl miteinander vermischt und aufgekocht. Das Ergebnis ist ein starker Kaffee mit intensiven Aromen und einer dicken Crema. Dadurch, dass der Kaffee nicht gefiltert wird, bleibt immer etwas Bodensatz in der Tasse. Fun Fact: In der Türkei ist Kaffeesatz-Lesen ein beliebter Zeitvertreib.

Eine weitere Variante des Kaffeekochens ist die Zubereitung von sogenanntem Cowboy Coffee. Ein Feuer, eine Kanne oder ein Topf, Wasser und natürlich gemahlener Kaffee: fertig ist die „Cowboy-Kaffeemaschine“! Nach einem Rezept der Murnauer Kaffeerösterei muss zuerst das Wasser in der Kanne zum Kochen gebracht und dann das Kaffeemehl hinzugegeben werden. Danach runter von der Hitzequelle! Sobald es süßlich duftet: den Sud mit kaltem Wasser abschrecken! Anschließend alles noch einmal aufkochen. Und wenn Du Dich geschickt beim Einschenken anstellst, landen auch nicht allzu viele Kaffeepartikel im Becher.

Methode 2 – Einweichen („Immersion“, „Full Immersion“ oder auch „Steeping“ genannt)

Bei der Methode des Einweichens kommen Wasser und Kaffeemehl längere Zeit miteinander in Kontakt. Dabei gehen die Inhaltsstoffe in das Wasser über. Kaffee-Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch gerne von Extraktion. Je länger Du wartest, desto stärker wird der Kaffee. Zu lange Kontaktzeit bedeutet der Kaffee wird bitter. Falls Du das Thema „Bitterkeit“ vertiefen willst gibt es hier ein klasse Video zum Thema positiver und unangenehmer Bitterkeit von den Kaffeemachernhttps://www.youtube.com/watch?v=evcmt7Mp97c

Kaffee Zubereitung Einweich Methode

Kaffee Einweich-Methode – Volles Aroma durch lange Kontaktzeit des Kaffee mit dem Wasser

Das wohl bekannteste Einweichsystem ist die French Press. Sie ist denkbar einfach zu bedienen: kochendes Wasser einfüllen, Kaffeemehl dazugeben, einige Minuten warten, umrühren, noch ein wenig warten, Stempelfilter herunterdrücken! Der Kaffee schmeckt kräftig und aromatisch. Woran Du Dich auch hier nicht allzu sehr stören darfst: an Kaffeepartikeln. Denn bis jetzt hat noch niemand einen Filter für die French Press erfunden, der wirklich alle Teilchen in Schach hält.

Deutlich länger als die Zubereitung mit der French Press dauert die Cold Brew-Methode. Hierbei verwendest Du – wie der Name schon sagt – kein heißes, sondern Wasser in Zimmertemperatur. Das lässt Du zusammen mit dem Kaffeemehl in einem Gefäß ziehen. Und zwar sehr lange: über Stunden oder sogar über Nacht. Je nachdem, wie stark Du Deinen Kaffee magst. Die Cold Brew-Methode ist also nichts, wenn spontan Besuch auf der Matte steht. Zum Schluss gießt Du das Ganze noch durch einen Filter. Cold Brew Coffee hat wenig Säure und Bitterstoffe und schmeckt deshalb sehr mild.

Übrigens: Auch die Zubereitung von Instantkaffee beruht auf der Methode des Einweichens. Einfach den löslichen Kaffee in heißes Wasser geben und umrühren, bis sich das Granulat aufgelöst hat. Leider bleibt bei dieser Methode das Aroma etwas auf der Strecke.

Für Tüftler: Legst Du dagegen Wert auf Kaffee mit sehr komplexem Aroma, ist der Syphon möglicherweise die richtige Wahl für Dich. Das System besteht aus zwei Glaskolben und arbeitet mit Über- und Unterdruck. Die Konstruktion sieht unheimlich stylisch aus. Als wäre sie einem Chemie-Labor entsprungen. Jedoch braucht es etwas Übung, den Syphon richtig zu bedienen. Hier kommt es sehr auf das richtige Timing an.

Möglichkeit 3 – Tropf-Methode („Drip-Methode“)

Bei der klassischen Tropf-Methode wird Kaffeemehl in einen Filter gegeben und mit heißem Wasser übergossen. Beim sogenannten Cold Drip-Verfahren hat das Wasser dagegen Zimmertemperatur.

Kaffee Zubereitung Tropf-Methode

Tropf-Methode – Sauber und Mild durch langsame Filtration

So funktioniert die Tropf-Methode: Das Wasser löst während des Durchlaufens die Inhaltsstoffe aus dem Kaffeepulver heraus. Die groben Bestandteile bleiben im Filter zurück. Der fertige Kaffee wird entweder in einer Kanne aufgefangen oder geht direkt in die Tasse.

Geräte der Tropf-Methode gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Materialien, zum Beispiel aus Kunststoff, Edelstahl, Porzellan oder Glas. Die meisten Systeme arbeiten mit Einweg-Filtern aus Papier. So ist es etwa bei der Filterkaffee-Maschine und dem Handfilter. Auch die Chemex , die wie eine Karaffe aussieht, funktioniert so.

Es gibt jedoch auch Geräte mit integriertem Sieb: zum Beispiel den vietnamesischen Tassen-Filter Phin aus Metall, die Karlsbader und Bayreuther Kannen aus Porzellan oder spezielle Cold-Drip-Kaffeebereiter mit Filtereinsatz.

Alle Tropf-Systeme kannst Du sehr einfach bedienen. Jedoch haben sie zum Teil sehr unterschiedliche Vor- und Nachteile. So kannst Du mit Filterkaffeemaschinen und der Chemex schnell größere Mengen an Kaffee zubereiten. Der Handfilter ist dagegen nur für kleinere Mengen geeignet. Der Kaffee schmeckt in der Regel gut und ist frei von Rückständen. Das Problem aller drei Geräte: Die Filtertüten gehen auf Dauer nicht nur ins Geld und erzeugen viel Abfall. Sie können auch den Geschmack verfälschen.

Der Phin aus Vietnam funktioniert zwar ganz ohne Filtertüten. Er ist durch seine Metallkonstruktion aber ebenfalls nicht geschmacksneutral. Trotzdem gilt der so zubereitete Kaffee „Cà phê sữa nóng“ als sehr aromatisch. Je nach Feinheit des Filters gelangen mehr oder weniger viele Kaffeepartikel in die Tasse.

Mit Karlsbader und Bayreuther Kannen lässt sich ein besonders hochwertiger Kaffee zubereiten. Das liegt an zwei Bauelementen: dem sogenannten Wasserverteiler, der für ein gleichmäßiges Durchfeuchten des Kaffeemehls sorgt, und dem feinen Sieb. Eines brauchst Du jedoch, wenn Du auf diese Weise Kaffee zubereiten möchtest: Muße.

Variante 4 – Druck-Methode

Bei der Druck-Methode wird heißes Wasser durch ein mit Kaffeemehl gefülltes Sieb gedrückt. Oder etwas martialisch ausgedrückt: Das Kaffeepulver wird mit Wasser beschossen. Bei hohem Druck werden teilweise andere Inhaltsstoffe aus dem Kaffeemehl extrahiert als bei den übrigen Zubereitungsmethoden.

Kaffee Zubereitung Druck Methode

Die verschiedenen Methoden und Geräte für die Kaffeezubereitung mit Druck. Download der kompletten Infografik.

Nach der Druck-Methode funktionieren sowohl Siebträgermaschinen und Vollautomaten als auch Herdkannen („Espressokannen“) und die AeroPress. Jedoch erzeugen sie unterschiedliche Arten von Kaffee. Für einen authentischen Espresso mit stabiler Crema braucht es einen Druck von circa 9 bar. Die „Espressokanne“ für den Herd kann diesen Druck – trotz ihres Namens – gar nicht erzeugen. Ebenso wenig die AeroPress, ein System mit Papierfiltern, das direkt auf die Tasse oder den Becher gesetzt wird. Trotzdem kannst Du mit diesen beiden günstigen Geräten sehr einfach aromatischen Kaffee zubereiten – nur eben keinen echten, italienischen Espresso.

Vorteil: Gerade die Herdkanne ist zudem besonders robust und erzeugt keinen Abfall. Und diese Geräte eignen sich hervorragend für unterwegs – Dafür gibt es sogar die speziell weiterentwickelte Aeropress Go* und die Wacaco Minipresso*

Wenn dagegen Espresso, Cappuccino und Co. genau Dein Ding sind, kommst Du an einer hochwertigen Siebträgermaschine kaum vorbei. Sie erzeugt den nötigen Druck. Auch kannst Du verschiedene Parameter des Brühprozesses kontrollieren. Die Nachteile: gute Siebträgermaschinen sind nicht nur recht teuer, sondern verlangen auch einiges an Pflege.

Die pflegeärmere Alternative ist der Vollautomat. Alles fließt auf Knopfdruck fix und fertig in die Tasse. Der Geschmack ist in der Regel standardisiert, aber ordentlich. Viel Raum für Deine eigenen Experimente gibt es nicht. Auch ist der Anschaffungspreis recht hoch.

☕️ Darauf solltest Du achten, wenn Du Kaffee zubereitest

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten! Wie Du Deinen Kaffee am liebsten magst, können wir nicht wissen. Deshalb gibt es auch nicht DIE beste Methode. Mit den folgenden Tipps und Tricks wird es Dir aber leichter fallen, einen richtig guten Kaffee zuzubereiten. Denn trotz aller individueller Vorlieben gibt es einige objektive Kriterien, die Du dabei beachten solltest. Auch empfehlen wir Dir eine Grundausstattung an Zubehör.

Geschmack

It’s all about the taste! Eine Kaffeebohne enthält rund tausend Inhaltsstoffe. Ein nach allen Regeln der Kunst zubereiteter Kaffee enthält zwischen 18 und 22 Prozent davon.

Das Ergebnis kann wunderbar nach Schokolade, Nüssen oder Früchten schmecken. Aber auch nach muffiger Plörre, wenn’s schiefgeht. Zu viele Säuren und Bitterstoffe sind schlecht. Zu wenige aber auch. Der Geschmack hängt von vielen Faktoren ab: von der Zubereitung, aber auch von den Bohnen selbst.

Tipp: Wie man einen guten Espresso von Zuhause hinbekommt –Grundsätzlicher Ablauf und viele Vertiefungen auf unser Seite zur Espresso Zubereitung mit der Siebträgermaschine.

Kaffee-Bohnen

Alles beginnt mit den Bohnen! Auf dem Weltmarkt sind zwei Sorten von Bedeutung: der mildere Arabica-Kaffee mit komplexerem Geschmack und der kräftigere Robusta-Kaffee. Gilt also: Arabica ist top, Robusta flop? Nein! Viele Espressobohnen-Mischungen erhalten zum Beispiel erst durch einen Robusta-Anteil ihren charakteristischen Geschmack.

Neben der Sorte spielen vor allem die Anbaubedingungen sowie die Röstung eine große Rolle. Viele Kaffees aus Brasilien schmecken zum Beispiel nussig. Äthiopischer Kaffee hat dagegen typischerweise eine florale Note. Probiere Dich am besten durch verschiedene Kaffees, um ein Gefühl dafür zu bekommen!

Einen wichtigen Tipp hat stellvertretend Christian von Kakadu Coffee parat: „Kaufe unbedingt frische beziehungsweise frisch geröstete und natürlich ungemahlene Bohnen. (…) Je älter Kaffee-Bohnen werden, desto mehr verlieren sie natürlich an Geschmack.“

Hochwertige Kaffee-Bohnen erkennst Du an einem Erscheinungsbild, das mehr oder weniger gleichmäßig ist. Es gibt möglichst wenig Bruch und keine nennenswerten Abweichungen in der Größe. Die Bohnen sind nicht ölig oder riechen ranzig. Der Röstgrad ist weitgehend einheitlich.

Je dunkler die Röstung ist, desto größer ist die Gefahr, dass der Kaffee zu viele Bitterstoffe enthält. Umgekehrt gilt: Je heller die Röstung, desto saurer. Hellere Röstungen eignen sich eher für Filterkaffee. Dunklere eher für Espresso. Gerade zu Beginn, wenn Du noch nicht ganz so viel Erfahrung hast, bist Du mit einer mittleren Röstung auf der sicheren Seite.

Besonders schonend ist übrigens das traditionelle Trommelröstverfahren.

Mahlgrad

Je nach Zubereitungs-Methode muss das Kaffeemehl einen bestimmten Mahlgrad haben. Grobe Faustregel: Je kürzer die Zeit ist, in der Kaffeemehl und Wasser miteinander in Kontakt sind, desto feiner muss der Mahlgrad sein. Diese Regel gilt zum Beispiel aber nicht für türkischen Mokka. Er wird traditionell sehr fein gemahlen. Kaffee-Experten sagen dazu „staubfein“.

Einen groben Mahlgrad empfehlen wir Dir für die French Press sowie für Karlsbader und Bayreuther Kannen. Ein mittlerer Mahlgrad ist geeignet für Filterkaffeemaschine, Handfilter, Chemex, Aeropress und Herdkanne. Für Siebträgermaschine und Mokka-Kännchen solltest Du einen feinen Mahlgrad wählen.

Wasser

Kaffee besteht vor allem aus Wasser. Ein klassisch aufgebrühter Filterkaffee zu fast 99 Prozent, ein Espresso zu rund 90 Prozent.

Nana Holthaus-Vehse, Deutsche Barista-Meisterin 2009, empfiehlt im Interview mit „radiowissen“ auf Bayern 2: „Grundsätzlich sollte man auf jeden Fall ein gutes Wasser verwenden, was im mittleren pH-Bereich ist und was nicht zu kalkhaltig ist, aber dennoch Kalk beinhaltet. Im Idealfall hat es auch noch reichlich Magnesium.“ Das ideale Wasser für die Zubereitung von Kaffee gibt es übrigens in Bremen. Sagt die Barista-Meisterin. Solltest Du zufällig nicht in Bremen wohnen: Filtere Dein Leitungswasser einfach! Das genügt völlig.

Tipp: Wassertabellen für deine Stadt oder Region gibt es i.d.R. beim örtlichen Versorger – Beispiel Frankfurt am Main mit der Mainova. Ein klasse Artikel mit vielen Erklärungen und Test-Methoden zum Thema Kaffeewasser gibt es bei den Kaffeemachern.

Für die Espressozubereitung gibt es hier eine Vertiefung zum Thema Wasser für Espresso.

Brühtemperatur

Türkischer Mokka und Cowboy Coffee werden mit kochendem Wasser zubereitet.

Kaffee und Brühtemperatur

Ansonsten kannst Du Dir die folgende Faustregel merken: Mit um die 96 Grad Wassertemperatur liegst Du bei den meisten Brühmethoden richtig. Eine Ausnahme ist die AeroPress. Hier empfehlen wir Dir eine deutlich niedrigere Wassertemperatur von rund 90 Grad zu verwenden. Jedoch musst Du Dir nicht extra ein Wasserthermometer kaufen. In der Regel reicht es für die richtige Temperatur schon, kochendes Wasser einen kurzen Moment abkühlen zu lassen. Bei hochwertigen Siebträgermaschinen lässt sich die Wassertemperatur einstellen.

Fazit

Alle Wege führen nach Rom – und viele zu einem richtig guten Kaffee. Die beste Kaffeezubereitung gibt es nicht. Für welche Methode Du Dich entscheidest, bleibt Dir überlassen. Ein schnellen Überblick zu allen wichtigen Kaffee Zubereitungsarten zum Ausdrucken hier als Download.

Kaffee zubereiten ohne Maschine? Ja, das geht sehr gut, besonders bei Filterkaffee! Einzig wenn es um authentischen Espresso geht, kommst Du um eine geeignete Siebträgermaschine oder einen Vollautomaten nicht herum.

Auch wenn Geschmack Geschmackssache ist, lohnt es sich, auf bestimmte Dinge bei der Kaffee-Zubereitung zu achten. Dazu gehört die sorgfältige Auswahl der Kaffee-Bohnen. Kaufe ganze, keine fertig gemahlenen Bohnen. Röstung und Mahlgrad müssen zur jeweiligen Zubereitungs-Methode passen. Verwende gefiltertes Leitungswasser für ein optimales Ergebnis.

Mit einer guten Kaffeemühle und einer exakten Waage hebst Du Dein „Coffee Game“ auf das nächste Level. Unabhängig davon, welche Zubereitungs-Methode Du wählst.

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